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Mademoiselle Lenormand und das Kartenlegen mit Lenormandkarten


Mademoiselle Lenormand

Mademoiselle Lenormand


Die Französin Marie-Anne Lenormand (1772-1843) war eine der berühmtesten Wahrsagerinnen ihrer Zeit. Sie war von Sternzeichen Zwilling und liebte es daher, sich so weitgehend zu informieren, wie es nur möglich war.

Eine Vorausschau über die mögliche Zukunft gehörte dazu. Von Beruf ursprünglich Putzmacherin (heute würde man sagen: Modistin), fertigte die wissbegierige Frau Lenormand zwar zunächst noch Hüte und Kleider für ihre Kundschaft an, legte derselben aber in einem Hinterzimmer des Ladengeschäfts die Karten. Dieses „Nebengeschäft“ wurde mit der Zeit so populär und so ertragreich, dass es zum Haupterwerb der tüchtigen Wahrsagerin wurde. Ungefährlich war das nicht: Frau Lenormand wurde im Jahr 1809 wegen unerlaubter Wahrsagerei verhaftet.

Dennoch gehörte der Legende nach die Elite der Gesellschaft zu ihrer Kundschaft, sogar Napoleon soll sie über sein Schicksal befragt haben. Besonders aussagekräftig waren hierbei ihre Karten, die später – nach ihrem Tod – als „Madame Lenormand Karten“ herausgegeben wurden.

Warum Kartenlegen mit den Lenormand-Karten?


Die 36 Lenormand-Karten enthalten sowohl Zahlen, als auch Bilder und auf manchen Decks auch Skatkarten als Verweise auf bestimmte Zusammenhänge und Motive. Sie erlauben eine präzise und facettenreiche Deutung.

Das Deuten der Lenormand-Karten ist heute so beliebt geworden und erfasst so weite Bevölkerungsteile, dass man es geradezu als „Breitensport“ bezeichnen kann. Die große Beliebtheit des Karten-Decks stammt daher, dass die Bilder auf den 36 Karten sehr ansprechend und einfach zu entschlüsseln sind. Anders als zum Beispiel beim Tarot, welches ein ausgeklügeltes Wissen um Astrologie, Alchemie, psychologische Symbolik und Mystik voraussetzt, ist das Lenormand-Karten-Deck recht einfach gehalten und verlangt vom Deuter keine besonderen Vorkenntnisse.

Anders als zum Beispiel beim Skat sind die Karten-Motive auch nicht abstrakt, sondern konkret, und sprechen so die Vorstellungswelt des Deuters und seine Fantasie direkt an. Mit Hilfe dieser Bilder und einiger weniger Kombinationen kann auch ein Anfänger erste präzise Deutungen erstellen.




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