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Zeitangaben beim Kartenlegen – Wie genau sind die Karten wirklich?

Beispielfragen beim Kartenlegen zum Thema Zeitangaben

Wann ruft er an? Wann kommt er zurück? Wann trennt er sich von seiner Ehefrau? Wann habe ich mein nächstes Vorstellungsgespräch? Wann bekomme ich den neuen Job? Wann kann ich endlich dem nervigen Vermieter kündigen und in eine neue Wohnung ziehen? Wann gewinne ich im Lotto? Und wann finde ich meine Berufung?

Kartenlegen ist von jeher mit einem Fragewort verbunden – mit der Frage „Wann?“. Die Zeitangaben, um die es hier geht, sind für viele Fragesteller mit am wichtigsten, wenn es um eine umfassende und ganzheitliche Beratung geht. Gleich, worum es inhaltlich geht bei unserer Frage, Liebe, Wohnung oder Beruf, wir möchten oft einfach wissen, „wann“ es endlich so weit ist.

Das ist sehr verständlich, weil der Anruf bei der esoterischen Lebensberatung am Telefon für viele Anrufer oft der letzte Schritt von vielen ist, die bereits voraus gegangen sind. Das war zuerst Hoffnung, Erwartung und Sehnsucht, dann Enttäuschung, Trauer, Unverständnis, ja auch Wut und Groll, weil etwas Bestimmtes noch nicht eingetroffen ist.

Zeitangaben
Das Gefühl, dass das Leben einem etwas schuldig geblieben ist, ist für viele Anrufer sehr vertraut. Denn es gibt unendlich viele Lebenssituationen, in denen man sich vorkommt, als säße man gelangweilt in einem überdimensionierten Wartezimmer und würde einfach nicht herein gerufen.

Oft sind die Ratsuchenden tatsächlich erschöpft, weil sie schon sehr lange auf das Eintreten eines bestimmten Ereignisses warten, oder sehr enttäuscht, weil sich der Traumpartner noch immer nicht für sie entschieden hat. Die Kartenlegerin(1) versucht dann natürlich ihr Möglichstes, um dem Anrufer die gewünschten Zeitangaben zu machen. Doch wie genau sind die Zeitangaben aus den Karten überhaupt? Anders gefragt: kann man mit Hilfe der Karten überhaupt genaue Zeitangaben machen?

Diese Frage muss man beantworten wie einst Radio Eriwan: im Prinzip Ja. Radio Eriwan war der Titel einer beliebten Satire-Reihe zur Zeit des Kalten Kriegs, bei der es darum ging, dass eine Radiostation in Jerewan, einem Gebiet im Kaukasus, stets lustige und zweideutige Antworten auf präzise Fragen lieferte.

Auch die in der Esoterik so bekannte Frage, ob man genaue Zeitangaben in den Karten ersehen kann, kann im Radio-Eriwan-Stil zweideutig beantwortet werden, denn sie ist nicht ganz einfach, und ihre Beantwortung erfordert etwas Fingerspitzengefühl und Diplomatie.

Grundsätzlich kann man nämlich sehr wohl konkrete Zeitangaben für die Zukunft in den Karten ersehen, insbesondere in den Lenormand-Karten, die etliche Bildkarten mit präziser Zeitangabe beinhalten (das Kreuz, der Klee, der Baum, die Wege). Insofern kann eine jede Kartenlegerin, die das Lenormand-Blatt beherrscht, auf der Grundlage einer großen Auslage mit allen 36 Karten auch genaue Zeitangaben für das Eintreffen von bestimmten Ereignissen machen. Auch mit anderen Kartendecks ist es möglich, bei ausreichender Routine und Erfahrung seitens des Kartenmediums, genaue Angaben zum zeitlichen Verlauf einer Entwicklung zu machen.



Insofern müsste die Frage, ob man Zeitangaben mittels Karten machen kann, grundsätzlich mit „Ja“ beantwortet werden, denn die Anzeichen für Tage, Wochen, Monate oder Jahre sind ein Bestandteil der Karten und ihrer Kombinatorik und unterliegen insofern einfach der Expertise der Kartenlegerin. Daher ist es auch legitim, wenn gute Kartenlegerinnen damit werben, dass sie tatsächlich Zeitangaben machen können, denn das ist bei der Beherrschung der Einzelkarten und ihrer Kombinationen wirklich möglich.

Dennoch – und das ist ein sehr großer Einwand – kommt es in der Praxis der esoterischen Lebensberatung immer wieder vor, dass hervorragende Kartenlegerinnen nicht Recht behalten mit ihren Angaben zum Eintreffen von Ereignissen. Woran liegt das nun? Hat sich die Kartenlegerin geirrt? Oder funktioniert das Zeitangaben-Machen auf der Grundlage von Karten doch nicht?

Wenn wir die Frage, ob man in den Karten Zeiträume ersehen kann, im Radio-Eriwan-Stil mit „Im Prinzip Ja“ beantwortet haben, lassen wir dem Zweifel ein kleines Türchen offen. Zu Recht. Denn es liegt nicht unbedingt an der Kompetenz der Kartenlegerin, wenn ein Ereignis nicht eintritt, sondern an drei anderen Faktoren: der Relativität der Zeit, dem eigenen Verhalten des Fragestellers und dem Unvorhersehbaren. Diese drei Faktoren sind ungeheuer wirksam, und man sollte sie berücksichtigen, wenn man eine präzise Zeitangabe für die Liebe oder den Beruf in den Karten erwartet.

1. Die Relativität der Zeit

Warten

Jeder esoterische Lebensberater weist darauf hin, dass Zeit relativ ist. Wir wissen alle, dass die Zeit unendlich langsam zu vergehen scheint, solange wir auf etwas warten.

Insofern ist es plausibel, dass die Zeitangaben aus den Karten uns oft nicht zufrieden stellen, weil unser Warten auf das Eintreten bestimmter Ereignisse psychologisch die Zeit auszudehnen scheint. Dazu kommt, dass die geistige Welt – aus der die meisten Berater immerhin ihre Inspiration schöpfen – gar keine Zeit, so wie wir sie kennen, versteht. Insofern ist es schwierig bis unmöglich, bei hellsichtigen Prozessen präzise Zeitangaben zu machen.

Es ist vielmehr so, dass eine gute Kartenlegerin in ihrem Kartenbild eine sehr wahrscheinliche Entwicklung erkennen kann, die sie dem Ratsuchenden dann auch mitteilt. Wann diese Entwicklung sich verwirklichen wird, ist und bleibt jedoch relativ, auch wenn konkrete Zeitkarten sie begleiten. Diese sind stets nur Anhaltspunkte, wenngleich oft zutreffende. Dennoch sollte man berücksichtigen, dass die Zeit relativ bleibt und dass es nicht zuletzt auch auf einen weiteren wesentlichen Faktor ankommt, nämlich den folgenden, auf den der Ratsuchende selbst den größten Einfluss hat.

2. Das Verhalten des Ratsuchenden

Eigeninitiative

Der zweite und vielleicht wichtigste Faktor im Zusammenwirken von Karten und Zeiträumen ist das Verhalten der Ratsuchenden. Oft wird der Einfluss des eigenen Verhaltens massiv unterschätzt, und daher sind unrealistische Erwartungen oder falsche Hoffnungen oft mit ihm Spiel.

Es gibt in der Praxis viele Menschen, die gleichsam die eigene Verantwortung an die Kartenlegerin abgeben wollen. Auch ist es ein Klassiker in der esoterischen Lebensberatung, dass eine Klientin zum Beispiel nach einer Legung sagt „Den Job kriege ich bestimmt!“ oder „Er kommt zu mir zurück!“ und dann die Hände in den Schoß legt und passiv abwartet, was geschieht.

Natürlich geschieht in einem solchen Fall wenig oder nichts, denn die Eigeninitiative der Ratsuchenden hat schon sehr zu wünschen übrig gelassen. Das Kartenlegen zeigt zwar Möglichkeiten und Chancen auf, ersetzt aber niemals die eigene Initiative.

Wer zum Beispiel glaubt, er müsse für eine Prüfung nichts mehr lernen, weil die Kartenlegerin hierfür eine günstige Prognose abgegeben hat, der hat nicht verstanden, wie ein Orakel funktioniert – und er wird höchstwahrscheinlich auch seine Prüfung nicht bestehen. Zuletzt gibt es einen weiteren Faktor, der nicht mit der Relativität der Zeit identisch ist und auch durch das eigene Vergalten kaum beeinflusst werden kann: den Faktor X.



3. Das Unvorhersehbare

Das Unvorhersehbare ist der Faktor X, mit dem wir alle nicht rechnen wollen, aber müssen. Der berühmte Psychologe Sigmund Freud hat diesen Faktor einmal den „unauflöslichen Rest“ genannt, denn man kann ihn weder erklären, noch – leider – auflösen. Der unauflösliche Rest ist das verwirrende Rätsel, das uns unser Leben manchmal aufgibt, wenn sich etwas entgegen aller Wahrscheinlichkeit doch entwickelt oder nicht entwickelt.

Wir haben uns zum Beispiel gut vorbereitet und für die Prüfung gelernt – und dann bestehen wir doch nicht. Wir haben unsere Hausaufgaben in der Liebe gemacht – und dann werden wir Knall auf Fall verlassen. Und das, obwohl eine wirklich gute Kartenlegerin einen ganz anderen Ausgang der Dinge vorausgesehen hat – und sie hatte bisher mit allem Recht behalten.
Zufall

Wie kann es zu solchen Situationen kommen? Es ist der Faktor X, das Unerklärliche und auch Unauflösliche im menschlichen Leben. Esoteriker sprechen hier gern vom „Joker-Effekt“, den das Leben manchmal zieht, denn es gibt auch das Erwartungskonträre, das sich, offenbar entgegen aller bekannten Regeln der Manifestation, verwirklicht.

Es ist der Fehler im System, der aber auch zum System gehört. Kurz, es ist das, was unser Leben von einer Software unterscheidet, die bis ins Detail durch programmiert und daher vorhersehbar ist. Es ist das lebendige Aber. Und auch darum geht es zuweilen in der Kartenlegung, denn diese ist ein Spiegel des Lebens, und somit auch seiner Widersprüche und Unwahrscheinlichkeiten.


(1) Wir wählen hier meist die Begriffe „Kartenlegerin“ statt „Kartenleger“ und „sie“ statt „er“ aufgrund der statistischen Häufigkeit der weiblichen Vertreter dieses Berufsstands. Hiermit ist keinerlei Wertung verbunden. Alles Gesagte gilt gleichermaßen auch für die Männer, die als Kartenleger arbeiten.

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